Veröffentlicht am 17. Juni 2026 · Ragnaskald Redaktion

Lachs war für die Wikinger einer der wichtigsten Fische überhaupt. In Norwegen und Island fing man ihn frisch aus den Flüssen — und garte ihn am offenen Feuer auf einem aufgestellten Holzbrett. Der heiße Rauch konserviert das Fleisch sanft, die Butter und der Dill machen es zum königlichen Sommer-Gericht.
Zutaten (für 4 Portionen)
- 1 Lachsseite mit Haut (ca. 1 kg)
- 1 unbehandeltes Zedern- oder Erlenholzbrett
- 2 EL grobes Meersalz
- 1 TL Pfeffer
- 1 Bund frischer Dill
- 1 Bio-Zitrone in Scheiben
- 3 EL Butter
- Eine Handvoll Wacholderzweige (optional, für den Rauch)
Zubereitung
- Holzbrett mindestens 2 Stunden in Wasser einlegen, damit es nicht entflammt.
- Lagerfeuer oder Grill mit kräftiger Glut vorbereiten.
- Lachs mit der Hautseite auf das nasse Brett legen, salzen, pfeffern, mit Dill und Zitronenscheiben belegen, Butterflocken aufsetzen.
- Brett schräg neben das Feuer stellen (nicht direkt drüber!) und 30–40 Minuten garen, bis der Lachs glasig ist.
- Direkt vom Brett servieren — mit Fladenbrot, frischem Joghurt-Dip und einem Becher kaltem Bier.
Beilage aus dem Museum
Mehr zur Bedeutung von Fisch in der Wikingerzeit liest du in unserem Beitrag Fisch für alle, Fleisch für Helden.
