Ein Schiff als Museum.
Das Ragnaskald ist als begehbares Langschiff gebaut — ein 84 Meter langer Rumpf aus Eiche und Beton, mitten in Saarbrücken. Seit 1974 sammeln, erforschen und vermitteln wir hier die Welt der Wikinger auf 3.200 Quadratmetern.

Forschung. Vermittlung. Bewahrung.
Das Ragnaskald arbeitet eng mit Universitäten in Oslo, Reykjavík und Saarbrücken zusammen. Über 4.800 Objekte aus Skandinavien, Island und der Wikingerdiaspora bilden den Kern der ständigen Sammlung.
Wir verstehen uns nicht als Schatzkammer, sondern als Erzählraum — kuratiert nach den Standards moderner Kulturinstitutionen, mit dem Anspruch wissenschaftlicher Genauigkeit und atmosphärischer Tiefe.
Ein Museum in Form eines Wikingerschiffs.
Der Neubau von 2019 — entworfen vom Büro Aalto & Lindgren — ist als überdimensionales Langschiff konzipiert: ein 84 Meter langer Rumpf aus dunkler Eiche und Beton, dessen geschwungener Kiel das gesamte Foyer trägt. Wer Ragnaskald betritt, geht buchstäblich an Bord.
Die drei Säle entsprechen den drei Decks eines Drachenschiffs — vom offenen Hauptdeck mit dem Originalschiff bis zum stillen Runenkabinett unter Deck. Eine Form, die du in Saarbrücken schon von weitem erkennst.

Saarbrücken hat jetzt ein eigenständiges Wikinger Museum.
Mit dem Ragnaskald öffnet im Saarland erstmals ein Haus, das sich ausschließlich der Wikingerzeit widmet. Wer bisher in Saarbrücken nach einem Wikinger Museum suchte, fand nur Gastausstellungen — jetzt gibt es ein vollständiges Wikingermuseum mit Langschiff-Saal, Runenkabinett und über 4.800 Originalobjekten aus Skandinavien und Island.
Das Ragnaskald versteht sich als Erzählraum zwischen Mitteleuropa und dem Norden — wissenschaftlich kuratiert, atmosphärisch erzählt, mitten in Saarbrücken.
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